Vergnügliche Geschichten und überraschende Erklärungen über Jüdisches, Hebräisches und Jiddisches in unserer Alltagssprache
Manchmal erscheint uns die Mischpoke nicht ganz koscher. Die hat man ja auch für lau bekommen. Im miesen Schlamassel einer totalen Pleite denkt man trotzdem an sie, und mit etwas Chuzpe und Schmusekursfahren ist mit der Verwandtschaft bald wieder alles paletti. Nicht weniger als neun Wörter in den vorigen Sätzen verdanken wir dem Jiddischen und Hebräischen. Sogar einige hebräische Redensarten halten sich in unserer Sprache. Das hat natürlich mit der Bibel zu tun, mehr noch mit dem engen Zusammenleben von Juden und Christen über Jahrhunderte.
In einem launigen Abend voller Überraschungen erklärt „der Indiana Jones der Sprachschätze“ (Nürnberger Zeitung) Rolf-Bernhard Essig den Hintergrund vieler Wörter und Wendungen aus dem Jiddischen und Hebräischen und der jüdischen Tradition. Darüber hinaus erzählt er weise Geschichten und schnurrige Anekdoten dieser Kultur. Ein wenig Musik wird es auch geben.
Referent: Dr. Rolf-Bernhard Essig, Kolumnist und Autor zahlreicher Bücher über die deutsche Sprache
Mittwoch, 4. November 2026, 19 Uhr
Ratssaal, Rathaus Crailsheim
5,- Euro
Veranstalter: keb Kreis Schwäbisch Hall in Kooperation mit Kultur.Gut., Historischem Verein, Stadtarchiv Crailsheim und Evangelischer Bildung