Veranstaltungsdetails

Ende der Aufklärung. Die offene Wunde NSU

Mo 18. März 2019, 19.30 Uhr

Ort: Brenzhaus, Mauerstr. 5, Schwäbisch Hall

Ende der Aufklärung. Die offene Wunde NSU

Nach über fünf Jahren endete im Juli 2018 einer der größten Strafprozesse in der Geschichte der Bundesrepublik. Was bleibt ist eine offene Wunde – für den Rechtsstaat, für die Demokratie, für die Aufklärung. Und insbesondere für die Opferfamilien. Der Terrorprozess und auch die diversen politischen Untersuchungsausschüsse haben keine Antworten auf so wichtige Fragen gebracht, warum neun Migranten und die Polizistin Michèle Kiesewetter sterben mussten, was das Motiv der toten Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt war und welche Kenntnisse die Sicherheitsbehörden von der Existenz des NSU und womöglich von deren Morden, Anschlägen und Überfällen hatten.

In dem Buch „Ende der Aufklärung“ ziehen mehrere renommierte Vertreter der Presse, die den NSU-Prozess journalistisch begleitet haben, eine kritische Bilanz und zeigen auf, was aus ihrer Sicht aus der versprochenen „rückhaltlosen Aufklärung“ geworden ist.

 

Mo 18. März 2019, 19.30 Uhr

Ort: Brenzhaus, Mauerstr. 5, Schwäbisch Hall

Referenten: Andreas Förster, Thomas Moser, Thumilan Selvakumaran

Teilnahmebeitrag: 8,- EUR

Veranstalter: Evang. Kreisbildungswerk SHA, keb Schwäbisch Hall, Club Alpha, VHS SHA